Eine Klasse aus Ahlen spricht über die Gier der Menschen

Am Mittwoch den 15.11.2017 stieß ich um 9:30 am Ahlener Bahnhof zu der Klasse 7a der Sekundarschule aus Ahlen um sie zu begleiten. Der Grund meiner Begleitung? Ein, im Rahmen des Kulturrucksacks 2017/8 stattfindender Klassenausflug zu dem Helios Theater in Hamm indem wir die 10 Uhr Vorstellung „Die Wundermauer“ besuchten. Im Zug beäugten mich die Schüler zuerst skeptisch während ich mit einer von zwei Lehrern sprach. Am Hammer Bahnhof angekommen, liefen wir als Gruppe zum gegenüberliegendem Theater, die Stufen hoch zur Eingangstür. Aufgeregt warteten die Schüler bis zwei Mitarbeiter des Theaters uns rein ließen. Es ging rechts rum durch eine Glastür in ein warmes Orange farbiges , großes, und mit niedriger Decke,  Foyer. Ausgestattet mit Holzbänken, auf denen wir uns hinsetzten, und einer kleinen Empfangstheke hatte das Foyer eine gemütliche Atmosphäre. Als alle Schüler dann Platz genommen hatten, hielt die Museumspädagogin Nina eine Ansprache. Interessant hierbei war,das sie anfing indem sie fragte was sich die Schüler denn unter dem Titel  “ Die Wundermauer“ denn vorstellten. Aufgrund der Krone auf dem Plakat kam die Klasse schnell zu dem Schluss das ein König vorkommen musste. Soweit so gut. Mit einer Glocke läutete sie uns den Start, und wir liefen los in den Bühnenraum. Leise murmelnd bewegte sich die Schülerschar durch einen langen dunklen Gang in Richtung einer kleiner schlichten Bodenbühne. Der Spielbereich war durch einen langen roten Teppich dargestellt mit zwei niedrigen Sitzbänken zu den rechten und  linken Seiten. 

„Die Wundermauer“ selbst ist eigentlich eine alte Geschichte die der Regisseur Michael Lurse mit seinem Team zu einem Theaterstück umschrieb. Gespielt durch Marko Werner als ein „Ein-Mann Stück“. 

Gespannt lauschten die Kinder wie der Schauspieler die Geschichte eines Volkes szenisch erzählte. Einem Volk dem es ganz gut ging, und immer wenn sie etwas brauchten gingen sie eine große offene Halle indem allerlei Waren ausgestellt waren die sie sich nehmen konnten…bis ein neuer König gewählt wurde, der Gewinn machen wollte durch „heilige“ Schaufenster (oder auch : Die Wundermauer)  die die Waren vom Volk trennten. Nun mussten sie bezahlten und jeder wollte das neueste und schönste haben. Das Ende vom Lied : Der König wurde immer reicher und das Volk immer ärmer. Es wurde zum „Konsumopfer“. 

Der Schauspieler selbst stellte dies sehr gut durch veränderte Stimmen und wenigen Requisten dar. Er bezog auch die Kinder mit ein, was diese natürlich toll fanden, durch direkten Blickkontakt oder indem er sie sogar ansprach und zwei, drei Fragen stellte. Mit einer gut einstudierten Choreographie gestaltete er das Stück und die einzelnen Figuren lebendig und eindrucksvoll. 

Am Ende des Stücks rettete ein kleines Mädchen das Volk mithilfe eines Steinwurfs. Nach der Aufführung bekam der Schauspiel lauten Applaus und wir eine 5 Minuten Pause während dessen ich netterweise ein paar Fotos schießen konnte. Fotos fertig und auf ging es zur Nachbesprechung. Die Nachbesprechung fand in einem Großen Raum mit der ganzen Klasse, dem Regisseur, der Museumspädagogin und dem Schauspieler selbst , statt.

Nun fing die Klasse an über die Gesellschaft mit oder ohne einer „Wundermauer“ zu diskutieren. Hätte dies funktioniert? Welche Regeln müsste es vielleicht geben? Und das Wichtigste: Wie würde es denn bei uns aussehen? Sind wir verblendet von Marken und Trends? Von Schönheit und Geld?

Die Aussage eines Schülers, auf die Frage „Wundermauer heute: geht oder geht nicht? “ fasste die ganze Diskussion ganz gut zusammen: “ Die Menschen würden sich das nehmen was sie wollen und nicht das was sie brauchen!“

 

Am Dienstag, den 15. August. 2017 bekommt unsere Stadt Besuch von Berliner Schülern und Schülerinnen einer Fairtrade-School in Schöneberg, unserer Partnerstadt. Doch bevor ich euch davon berichten werde, möchte ich gerne klären, was es mit Fairtrade, Fairtrade- Schools, Fairtrade- Towns u.s.w überhaupt auf sich hat, wie Du fairer leben kannst und vorallem wieso man Fairtrade überhaupt braucht.

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Am Freitag, den 07.07.2017, gab es auf dem Marktplatz einen guten Grund für viel Gekreische.

 

Gil Ofarim, der Let´s Dance Gewinner, Ex – The Voice Teilnehmer und ehemalige Schauspieler in GZSZ, sang ganze 90 Minuten lang über gefühlsvolle Themen, redete über seine neu gewonnene Vaterrolle und stellte seine Tanzkünste unter Beweis. Dem Publikum aus Ahlen und Umgebung gefiel dies sichtlich. Schon als Gil die Bühne betrat, waren nicht nur die am Ausflippen, die Gil noch aus Kinderzeiten kannten.

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Am 21. Mai fand der 40. Internationale Museumstag statt und für Ahlen den 8. Museumstag.

Ich war im Kunstmuseum und hab mich umgeschaut!

 

Der Internationale Museumstag soll Besucher dazu anregen in Museen zu gehen und mehr von Geschichte, Kunst oder anderem zu verstehen und erklären.

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Am vergangenen Freitag war es soweit: Tony Mono kam endlich nach Ahlen!

Da der eigentliche Auftritt des selbsternannten Starproduzentens im November ausfallen musste, fand er am Freitag endlich den Weg nach Ahlen (natürlich in der Stretch-Limo)  und ein Teil unserer Redaktion war mit von der Partie!

Zusammen mit Beatboxer Lino Beatbox  und Laura Hempel  stand Tony Mono (eigentlich Peter Saurbier, aha!) auf der Bühne und legte ein Song-Cover nach dem anderen hin. Wenn Tony Mono und seine Crew nicht gerade die neusten Hits durch den Kakao zogen oder als „Ed Street Boys“ auftraten, konnte das Publikum selbst mitmachen. Per Handy konnte sich jeder Besucher für das „Staraoke“ anmelden und Songs wie Wonderwall  oder  …Baby one more time  zum Besten geben, was einige zu unserer Überraschung auch durchgezogen haben! Für diese Mutigen gab’s danach sogar noch einen Cocktail!

Im Laufe des Programms wurden immer wieder Leute mit auf die Bühne geholt, wie sich das eben so gehört! Tja, und obwohl wir uns in der siebten Reihe doch so sicher fühlten und das Programm so gut wie „überstanden“ hatten, kam es wie es kommen musste: Wir mussten mit auf die Bühne 😀  Kurz vor Schluss standen wir also doch noch auf der Bühne und mussten per Handschlag die hohen Töne verschiedener Lieder einspielen.  Leider leider gibt es von der Aktion keine Fotos (hoffen wir zumindest), lustig war es trotzdem! Nach dem Programm haben wir uns noch ein wenig mit Lino unterhalten und herausgefunden dass der McDonalds in Borken, seiner Heimat, DER Hotspot für eigentlich alle ist. Also Leute, ab nach Borken!

Ihr könnt euch also vorstellen das das Programm kein einziges Mal langweilig war, da wir als Publikum durchgehend mit einbezogen wurden. Auch die Gespräche nach dem Programm waren super locker und witzig.  Wenn ihr selbst also Bock habt mal mit dabei zu sein sichert euch rechtzeitig Karten wenn die Crew wieder auf Tour geht! Es lohnt sich!

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In 15 Tagen ist es soweit! Silbermond kommt zu uns nach Ahlen!

Deshalb haben wir uns als Jugendredaktion Gedanken um eine Vorberichterstattung gemacht, denn was bietet sich dafür besser an als der Auftritt DER Deutsch-Pop-Rock Band?

Doch warum kommt Silbermond gerade nach Ahlen und wie war das genau mit der Aktion Lichtblicke?  Hatte der Kreis WAF die größte Spendierhose an oder doch nur die flinksten Finger?  Wir haben mit Radio WAF-Chefredakteur Frank Haberstroh Kontakt aufgenommen um unsere Fragen beantworten zu können!

Zuerst Mal zur Frage ob die Spenden des Kreis Warendorfs zum Gewinn beigetragen hat: Nein!

Bei der Aktion „Lichtblicke – Lichternetz“ konnten Hörer der NRW-Lokalradios per Lichtblicke-App in ihrem Kreis digitale Lichter setzen und somit Punkte für den Kreis sammeln. Einzig diese gesammelten Punkte haben zu dem „Sieg“ des Kreises WAF beigetragen, der Spendebetrag – so schön es auch wäre – leider nicht.  Zum Ende der Aktion hatte der Kreis WAF über 90.000 Punkte und hat somit den Live-Auftritt von Silbermond gewonnen!  Übrigens: Auch der Auftritt von Wincent Weiss im letzten Dezember war ein „Dankeschön-Konzert“ der Aktion Lichtblicke im Rahmen des Votings über das Lichternetz! Jedoch verlost die Aktion Lichtblicke nicht einfach nur wild Konzerte, die Aktion unterstützt seit 1998 in ganz NRW Kinder, Jugendliche und ihre Familien, die materiell, finanziell und seelisch in Not geraten sind. Die Konzerte sind also immer als „Dankeschön“ gedacht.

Wie hoch genau die Spendensumme des Kreis WAF zum Ende der Aktion war lässt sich nicht genau bestimmen, wenn man jedoch die aktuellen 3,2 Millionen Euro an Spendenvolumen durch die teilnehmenden 45 Sendegebiete der Lokalradios teilen würde, käme man auf ca. 70.000€.  Ob jedes Sendegebiet etwa gleich viel gespendet hat oder eben nicht lässt sich leider nicht festmachen. Jedoch wurden wir darüber informiert, dass ungefähr dieselbe Summe wieder zurück in unseres Kreis fließt. Heißt also: Wir haben Summe X gespendet und diese Summe kommt auch wieder zurück in den Kreis WAF, wenn der Spendenbeirat der Aktion Lichtblicke einen Förderantrag bewilligt. So werden durch unsere Spenden Kindern, Jugendlichen und ihren Familien (unter anderem) im Kreis WAF unterstützt!

Warum aber kommt Silbermond jetzt ausgerechnet nach Ahlen wenn die Band doch in jede Stadt aus dem Kreis WAF spielen könnte?  Ahlen bietet als einzige Stadt im Kreis mehrere Optionen für den Standort des Konzerts an. Zudem ist Ahlen auch die größte Stadt im Kreis! Der Paul-Rosenbaum-Platz, auf dem das Konzert nun stattfindet liegt zentral, so wurde also ein super Austragungsort gefunden.

So, jetzt aber nochmal zur Aktion Lichtblicke! Wir haben also Silbermond als Top-Musik-Act gewonnen  und das einzig und allein durch ein Voting übers Smartphone. Die Band spielt für uns kostenlos, dabei kann ein Ticket für ein reguläres Konzert schon mal um die 50€ kosten. Wäre das nicht mal ein Anlass über eine kleine Spende nachzudenken? Das ist zum einen auf der offiziellen Website der Aktion Lichtblicke möglich, zum anderen werden am Konzerttag  Teams der Aktion bereitstehen, die eure Spende entgegennehmen und auch einen Infostand wird es geben!

Die weitere Vorberichterstattung zum Silbermond Konzert findet ihr im Laufe der nächsten Woche hier auf der Seite, sowie auf Facebook, wenn wir wissen was für uns als Konzertbesucher alles auf die Beine gestellt werden muss!

 

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Silbermond (Donauinselfest 2009)

Silbermond (Donauinselfest 2009)

 

 

 

Am Sonntag den 12.03.2017 trafen sich zwei Jugendgruppen aus Ahlen und Warendorf im Bürgerzentrum (Alte Schuhfabrik) in Ahlen um Theater zuspielen.
Mit leckeren Waffeln und Kirschen wurde man eingestimmt auf zwei unterschiedliche Theaterprogramme. Die Gruppe aus Warendorf lieferte eine Impro-Show ab.
Unter dem Namen #einen an der Waffel bauten sie mit Ideen aus dem Publikum eine sehr lustige und schöne Show zusammen.
Die ahlener Gruppe wiederrum zeigte ein lang geprobtes Theaterstück mit sehr vielen Morden, Königen, Geschwistern und Griechischer Geschichte.

Das Provinz Theaterfestival feiert in diesem Jahr  7- jähriges Jubiläum und soll im nächsten Jahr wieder stattfinden. In 5 Städten gibt es bereits dieses Projekt. Interessierte Jugendliche sind jederzeit willkommen!

Weitere Infos findet ihr auf der Seite des Jugendtheaters, schaut doch mal vorbei!

 

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Am Samstag den 11.02.2017 endstanden Superhelden.
Am Samstag kamen Jugendliche mit und ohne Behinderungen in der Sekundarschule Ahlen zusammen. Gemeinsam mit drei angereisten Schauspielern (Lena, Lisa und Astrid) wurde geübt wie man Filme dreht und richtig darstellt. Dies war die Hauptgrundlage für die coolen Superheldenfilme. Mit Kostümen, Schminke und dem richtigen Wissen wurden dann in Gruppen unterschiedliche Superheldenfilme gedreht mit Bösewichten und traurigen Menschenmassen. Das ganze Projekt wurde unterstützt von Innosozial die für Verflegung und einem richtigem Fahrzeug zuständig waren. Außerdem hat Innosozial dazu angeworben und die Schauspieler und den Ort organisiert und das auch noch kostenlos so wie es schon so oft von Innosozial gemacht wurde.

Meiner Meinung nach ist das eine tolle Aktion gewessen und ich würde gerne zu weiteren Projekten aufrufen und hingehen. Denn das was ich dort erlebt habe die Freundschaft zwischen so unterschiedlichen Menschen war einfach super und lobenswert!!!

Seit dem 26.1.2017 kann man in der Stadtgalerie die Kunstwerke von Jugendlichen aus Ahlen und Umgebung bestaunen, die an dem jährlichen Wettbewerb um den „Förderpreis junge bildende Kunst“ des KunstVereins Ahlen teilgenommen haben.

Der „Förderpreis junge bildende Kunst“ wird durch die Sparkassenstiftung Ahlen, Drensteinfurt und Sendenhorst sowie durch die Sparkasse Münsterland-Ost unterstützt. Der Titel „Förderpreis“ wird hier übrigens ganz wörtlich genommen, denn neben dem Preisgeld das die Preisträger gewinnen können erhalten sie ein fünfjähriges Förderangebot, damit sie ihre Begabung auch weiterhin nutzen und dabei unterstützt werden!

Um mehr über den Wettbewerb zu erfahren und sich die rund 100 eingereichten Arbeiten anzuschauen waren wir als Jugendredaktion zu Besuch in der Stadtgalerie!

Wir waren sehr begeistert von den verschiedenen Werken in der Ausstellung. Besonders gefallen hat uns das Video von Ayyüce Cekic mit dem Titel „Das Leben ist kein Spiel“ (2. Platz), sodass wir dieses sieben minütige Video nochmal schauen mussten.

Für uns persönlich mitgenommen haben wir bei dem Besuch der Ausstellung zum „Förderpreis junge bildende Kunst“ , dass eine Kunstausstellung auch mal ganz anders aussehen kann. Durch die verschiedenen Darstellungsweisen der eingereichten Arbeiten (Fotos, Malereien, Zeichnungen, Videos…) ist die Ausstellung spannend, abwechslungsreich und interessant, da man sich durch jede Arbeit mit etwas anderem befasst, bzw. sich jedes mal einem anderen Thema zuwendet.

Exemplarisch hier ein Bild von einer der zweitplatzieren Arbeiten: „Mann und Frau“ von Nele Ziemer

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